HonsWorkshop II

Foto: endboss (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: endboss (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: Simon Veith (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: Simon Veith (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: Simon Veith (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: Simon Veith (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: Simon Veith (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: Simon Veith (c) Urbane Nachbarschaft gGmbH

Foto: Robert Winterhager (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Foto: Robert Winterhager (c) Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Radikal in die Zukunft spekuliert wurde Ende Oktober in einem intensiven zweitägigen Workshop mit endboss. Zunächst haben wir in einem kokreativen Prozess ein mögliches Programm für die HONSWERKSTATT im April 2027 erarbeitet. Darauf aufbauend wurde nach einer strukturellen und atmosphärischen Raumkonstellation innerhalb eines Werkstattgebäudes geforscht, das in der Lage sein könnte, den spekulativen programmatischen Inhalten Raum zu geben. Gemeinsam mit Schlüsselakteuren und Kooperationspartnerinnen haben wir uns in Räume gefühlt und dabei Attribute wie laut – leise, hell – dunkel, kommunikativ, energetisch, konzentriert, ausgeglichen, gesellig diskutiert. Die gefundenen Eigenschaften und Stimmungen haben wir mit Collagen aus Farb- und Musterfolien auf Overheadprojektoren dargestellt. Durch diese (vielleicht eher unkonventionelle) Methode, konnten die verschiedenen teilnehmenden Professionen gut integriert werden. Der Kreis der Teilnehmenden reichte dabei von Personen aus der Urbanen Nachbarschaft Honsberg und der Montag Stiftung Urbane Räume, über Akteur:innen aus dem Stadtteil und dem lokalen Handwerk, bis hin zu Partner:innen aus der Verwaltung.
Abgerundet wurde der Workshop, mit einem theoretischen Impuls über Orte der Gemeinschaft von Hannah Noller. Bei der gemeinschaftsfördernden Architektur geht es um ein fortwährendes Wechselspiel zwischen den physisch baulichen Elementen des Raumes mit seiner Atmosphäre und den dort geltenden Regeln und Werten.
Ziel des Workshops war, sich der Formulierung von Anforderungen an das Gebäude der HONSWERKSTATT zu nähern. Dabei wurde deutlich, dass das entworfene Programm in einem flexiblen und verwandlungsfähigen Gebäude für verschiedene Nutzungen unterkommen kann, indem nicht immer alles zur gleichen Zeit passieren muss. Es gilt ein Gebäude zu entwerfen, dass auch in Zukunft auf verändernde Anforderungen und Programme reagieren kann.

Damit ist ein weiterer Schritt zur Entwicklung der HONSWERKSTATT geschafft und der Architekturwettbewerb kann vorbereitet werden.

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