Die Siemensstraße

Auf der Siemensstraße stehen zurzeit 70 % der Wohnungen leer. Die Häuser sind in einem schlechten Zustand und sollten bereits abgerissen werden. Wir finden aber: Dafür sind sie zu schade. Deswegen übernimmt die Projektgesellschaft Urbane Nachbarschaft Honsberg die zwei Blockflanken im Südosten des Honsbergs von der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid und saniert sie als Teil des neuen HONSWERKS.

Foto: M. Leonhard, © Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Neues Leben auf der Siemensstraße

Mit den Sanierungsarbeiten verbessert sich die Wohnqualität in allen Mieteinheiten. Das ist nicht nur für diejenigen gut, die bereits auf der Siemensstraße leben, sondern macht es auch leichter, neue Mieterinnen und Mieter für die Wohnungen zu finden, die jetzt noch leer stehen. Mit neuen Menschen zieht auch neues Leben in die Nachbarschaft ein.

Die Mieten bleiben niedrig

Bei allen Modernisierungsmaßnahmen haben wir die Kosten immer im Blick. Wir möchten schöne Wohnungen von guter Qualität schaffen und dabei trotzdem weiterhin niedrige Mieten ermöglichen. Mit der Modernisierungsförderung der NRW.BANK entsteht öffentlich geförderter, preisgebundener Wohnraum.

Mehr dazu unter Mieten & Wohnen.

Foto: Jann Höfer, © Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Architektur und Planung

Die Häuser der Siemensstraße 9-19 und 25-39 sind schöne alte Siedlungsbauten, aber es gibt einen entscheidenden Nachteil: Die Wohnungen haben alle den gleichen Grundriss, nämlich zwei Zimmer, Küche, Bad auf 50-55 m². Diese Grundrisse sind für Familien kaum geeignet. Dazu kommt, dass die Häuser zuletzt in den 1980er Jahren saniert wurden – es ist zugig, kalt und feucht. Viele Einheiten sind deshalb derzeit nicht vermietet und der Leerstand begünstigt den Verfall zusätzlich. Höchste Zeit also, etwas zu tun!

Foto: Jann Höfer, © Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH

Fit für die Zukunft

Um neue Mieterinnen und Mieter für die Siemensstraße zu gewinnen und die Wohnsituation für die dort aktuell lebenden Menschen zu verbessern, möchten wir die Häuser umfangreich sanieren. Dabei werden auch Einheiten so umgebaut, dass ihre Grundrisse für Familien, WGs und Bürogemeinschaften geeignet sind. So bringen wir wieder mehr Leben auf die Siemensstraße und sichern den Erhalt der Siedlung für die Zukunft.

Das ist konkret geplant:

  • Eine Heizzentrale für alle Häuser ersetzt die alten Gasetagenheizungen. Dieses Nahwärmesystem ist umweltfreundlich und senkt zudem die Verbrauchskosten
  • Neue Isolierverglasungs-Fenster nach historischem Vorbild sorgen für eine schönere Fassade und höheren Wohnkomfort
  • Durch die neue Heizungsanlage, die besseren Fenster und die Dämmung der Geschoss- und Kellerdecken sinken die CO2-Emissionen. Abhängig von der Art Heizzentrale (Holzpelletkessel oder Erdgas-Blockheizkraftwerk) können 75% bis 95% des CO2-Ausstoßes vermieden werden.
  • Alle Bäder werden kompletterneuert und durch bodengleiche Duschen barrierearm gestaltet
  • Neue Bodenbeläge mit besserem Trittschallschutz führen zu mehr Ruhe
  • Fast alle Wohnungen bekommen Balkone oder Terrassen zum grünen Innenhof
  • Eines der Wohnhäuser wird in ein Bürogemeinschaftshaus für Remscheider StartUps umgestaltet

Mehr dazu unter Mieten & Wohnen.

Top